Ausländerrecht

Ausländerrecht

Sie haben Probleme mit der Erteilung einer Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis? Oder wollen Sie sich gegen eine Ausweisung wehren? Möchten Sie nach Beendigung Ihres Studiums Ihr Studentenvisum in einen anderen Aufenthaltstitel ändern? Vielleicht wollen Sie aber auch die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen.
In diesen und allen weiteren Fragen des Ausländerrechts beraten wir Sie umfassend und kompetent.

 

Abschiebung
Die Abschiebung ist die zwangsweise Durchsetzung einer bestehenden Ausreiseverpflichtung. Hiergegen sind selbstverständlich rechtliche Schritte möglich, es sollte jedoch möglichst gar nicht erst so weit kommen.

 

Asylverfahren
Eine Person, die in Deutschland Asyl sucht, ist zur Durchführung des Asylverfahrens der Aufenthalt im Bundesgebiet gestattet. Diese Gestattung ist befristet und räumlich beschränkt auf den Bezirk der zuständigen Ausländerbehörde.

 

Aufenthaltserlaubnis
Die Aufenthaltserlaubnis ist ein befristeter Aufenthaltstitel, der zu einem späteren Zeitpunkt durch eine Niederlassungserlaubnis ersetzt werden kann. Sie kann mit Bedingungen und Auflagen verbunden sein. Gleichzeitig ist in ihr vermerkt, ob die Aufnahme einer Beschäftigung erlaubt ist oder nicht.

 

Ausweisung
Wenn Sie eine Ausweisung erhalten haben, kann es sich lohnen hiergegen anzugehen. Unter Umständen finden wir in der entsprechenden Anordnung Fehler, die zu einer Aufhebung der Ausweisung führen können. So bestehen etwa für türkische Staatsangehörige besondere internationale Abkommen, die an eine Ausweisung besondere Anforderungen stellen (Beschluss Nr. 1/80 Assoziationsabkommen EWG/Türkei (ARB 1/80).

 

Einbürgerung
Die Einbürgerung hat das Ziel, die deutsche Staatsangehörigkeit zu erhalten. Grundsätzlich muss hierfür die „alte“ Staatsangehörigkeit abgelegt werden.

 

Einreise
Häufig kommen Ausländer im Wege einer Familienzusammenführung (z.B. Ehegattennachzug) nach Deutschland. Es kann hierbei vorkommen, dass das Auswärtige Amt oder die jeweils zuständige Ausländerbehörde eine Scheinehe unterstellt und somit den Zuzug des ausländischen Ehegatten verhindert. Die ablehnende Entscheidung des Auswärtigen Amtes kann jedoch vor dem Verwaltungsgericht Berlin angegriffen werden.

 

Fiktionsbescheinigung
Beantragt ein Ausländer die Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels, gilt der Aufenthalt oft als erlaubt. Dann wird grundsätzlich eine sogenannte Fiktionsbescheinigung erteilt.

 

Niederlassungserlaubnis
Die Niederlassungserlaubnis ist ein unbefristeter Aufenthaltstitel. Sie berechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit, ist zeitlich und räumlich unbeschränkt und darf grundsätzlich nicht mit einer Nebenbestimmung versehen werden. Sie kann nach einer bestimmten Aufenthaltsdauer an die Stelle der Aufenthaltserlaubnis treten.

 

Passpflicht
Ausländer dürfen nur in das Bundesgebiet einreisen oder sich darin aufhalten, wenn sie einen anerkannten und gültigen Pass oder Passersatz besitzen. Die Erfüllung der Passpflicht ist Voraussetzung für Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis und Erteilung einer Niederlassungserlaubnis oder Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG.

 

Visum
Das Visum ist neben der Aufenthaltserlaubnis und der Niederlassungserlaubnis ein eigenständiger Aufenthaltstitel. Es wird in der Form des Schengen-Visums für die Durchreise oder für kurzfristige Aufenthalte bis zu drei Monaten erteilt. Für längerfristige Aufenthalte ist ein nationales Visum erforderlich, das vor der Einreise erteilt wird. Es ist bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung einzuholen.

Wir geben zu,
wir haben gerne Recht.